Die Frage „Was hält eine Markise aus?“ lässt sich nicht pauschal beantworten. Entscheidend ist die Bauart der Markise. Denn je nach Konstruktion unterscheiden sich Stabilität, Einsatzbereich und Windwiderstand deutlich.
Warum die Bauart über die Windstabilität entscheidet
Die Frage „Was hält eine Markise aus?“ lässt sich nicht pauschal beantworten. Entscheidend ist die Bauart der Markise. Denn je nach Konstruktion unterscheiden sich Stabilität, Einsatzbereich und Windwiderstand deutlich.
Grundlage ist die europäische Norm DIN EN 13561, die Markisen in Windwiderstandsklassen einteilt.
Markilux Markisen erreichen dabei je nach System:
- Klasse 2 → bis Windstärke 5 (28–37 km/h)
- Klasse 3 → bis Windstärke 6 (38–48 km/h)
Gelenkarmmarkisen: Der flexible Klassiker
Gelenkarmmarkisen sind die am häufigsten eingesetzten Systeme für Terrassen.
Typische Funktionen:
- keine seitliche Führung
- freitragende Konstruktion
- hohe Flexibilität
Windstabilität:
- meist Windklasse 2
- geeignet bis Windstärke 5
👉 Wichtig: Bei stärkerem Wind sollte die Markise eingefahren werden.

Senkrechtmarkisen: Stabil bei Wind und tiefstehender Sonne
Senkrechtmarkisen kommen vor allem an Fenstern, Fassaden oder als seitlicher Sicht- und Windschutz zum Einsatz.
Vorteile:
- reduzierte Windangriffsfläche
- stabile Tuchführung (z. B. ZIP-Systeme)
- ideal für Kombinationen mit Terrassendächern oder Wintergärten
Besonders effektiv bei:
- tiefstehender Sonne
- seitlichem Wind
- Sichtschutzanforderungen
Windstabilität:
- konstruktionsabhängig bis 48km/h

Schienengeführte Markisen: Maximale Stabilität
Zu den stabilsten Lösungen zählen schienengeführte Systeme, darunter:
- Pergolamarkisen
- Unterglasmarkisen
- Aufglasmarkisen
Warum sind sie stabiler?
- seitliche Führungsschienen
- feste Verankerung
- gleichmäßige Tuchspannung
Windstabilität:
- bis Windklasse 3
- entspricht Windstärke 6 – bis 48 km/h
👉 Ideal für eine dauerhafte Nutzung, große Terrassen und exponierte Lagen.

Die Rolle von Smart Home und Sensorik
Ein entscheidender Faktor für die Lebensdauer ist die richtige Steuerung.
Moderne Markisen können ausgestattet werden mit:
- Windsensoren
- Sonnensensoren
- automatischen Steuerungen
Diese Systeme sorgen dafür, dass die Markise bei kritischen Wetterbedingungen automatisch einfährt.
Fazit: Terrassen werden smarter, komfortabler und wertvoller
Fazit: Welche Markise hält am meisten aus?
Die Stabilität steigt mit der Führung des Systems:
- Gelenkarmmarkise → flexibel, aber windempfindlicher
- Senkrechtmarkise → stabil & vielseitig
- Schienengeführte Markise → maximale Widerstandsfähigkeit
Unser Praxistipp: Wer langfristig denkt, sollte nicht nur eine Markise wählen, sondern ein ganzheitliches Outdoor-System – z. B. mit Terrassendach, Beschattung und intelligenter Steuerung.
So entsteht ein langlebiger, sicherer und komfortabler Außenbereich – bei nahezu jedem Wetter.
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